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So funktioniert der Handel mit CFDs!

27.09.2006


Noch vor zwanzig Jahren war der Handel mit CFDs nur den großen Institutionen vorbehalten, heutzutage werden sie für alle gängigen Aktien angeboten und von Investoren weltweit genutzt.

Ist es auch für Einsteiger gedacht? Wie risikoreich ist es wirklich?


Was sind CFDs?
Contracts For Difference (CFDs), deutsch als Differenzkontrakt bezeichnet, meint ein Geschäft, bei dem der Investor um die Differenz des Kurses zum Zeitpunkt des Kaufes und dem zum Zeitpunkt des Verkaufs wettet. CFDs gibt es mittlerweile für Aktien, Währungen, Indizes und Rohstoffe. Die Kurse der CFDs entsprechen denen der zugrundeliegenden Aktie.

Wie funktioniert der Handel mit CFDs?
Beim Handel mit CFDs erwirbt der Käufer nicht gleich eine ganze Aktie, sondern bezahlt nur etwa 5% des Aktienwertes als sogenannte Margin, eine Sicherheitsleistung. Der Privat-Investor setzt auf einen steigenden oder fallenden Kurs. Durch dieses Long- und Short-Traden von CFDs können auch in börsenschwachen Zeiten Gewinne erwirtschaftet werden. Der Gewinn bzw. der Verlust des Handels wird mit einem vereinbarten Hebel errechnet. Der Hebel ergibt sich aus der Höhe der Margin, und kann bis zu 100% des Gewinnes bzw. Verlustes betragen. Die folgende Grafik zeigt die Auswirkung auf den Gewinn mit unterschiedlichem Hebel.

Die Besonderheiten der CFDs
• Keine großen Summen sind notwendig für die Margin
• Long- & Short-Handel ermöglicht Gewinne auch bei fallenden Märkten
• CFD-Kurse sind gleich wie die ihnen zugrundeliegenden Aktien-Kurse
• Die Höhe des Hebels wird selbst berechnet durch das Margin
• CFDs sind kein Termingeschäft, man kann Zeit kaufen oder nicht
• CFD-Preise sind transparent: Werden von Aktien-Preisen abgeleitet.
• Hohe Gewinne mit wenig Kapital-Einsatz sind möglich
• Stop-Loss-Levels sind möglich

Vorsicht bei CFDs
• Hohe Verluste sind möglich
• Für Laien nicht unbedingt empfehlbar, da Börsenwissen und -Erfahrung wichtig sind
• Eigenes CFD-Konto muss eröffnet werden
• CFD-Anbieter verlangen Provisionen
• Wird eine CFD-Position länger als einen Tag gehalten, fallen Zinsen an
• Verlust kann durch Verlängerung der Laufzeit vergrößert werden
• Nicht jeder Broker bietet auch CFDs an

Für interessierte und nervenstarke Börseninvestoren empfiehlt sich anfangs vor allem eine Grundregel, nämlich niemals mehr als 25% seines frei verfügbaren Bargeldes in CFDs anzulegen, da sich selbst mit einem relativ klein erscheinenden Hebel von z.B. 14 sehr schnell der totale Verlust des Kapitals ergeben kann. Der Aktiencoach-Börsenbrief hilft in die richtigen CFDs zur richtigen Zeit zu investieren.




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